Das erste Jahr auf der Reitanlage Susanne Ewaldsen in Lünen...
Verfasst von Meike am Montag, 15.Maerz 2010
Das erste Jahr auf der Reitanlage Susanne Ewaldsen in Lünen...

Sir Pegasus und sein Freund Croy sind zusammen auf die Reitanlage
gebracht worden und bewohnten einen Stall unter einem schönen Baum
an der frischen Luft.
Beide sind nicht wild, sie stehen ruhig im Stall.
Croy ist von Anfang an schon zutraulich, Sir Pegasus ist sehr schüchtern und
hält sich lieber im hinteren Teil des Stalls auf.
Beide kennen keinerlei Futter und rühren es auch erst nicht an, nun üben wir uns
in Geduld, bis Sir Pegasus das erste mal ein bisschen Heu aus der Hand meiner
Tochter nahm waren inzwischen 3.Tage vergangen.
Wir sind immer sehr Vorsichtig und mit Ruhe an Sir Pegasus heran getreten,
nach einer Woche konnten wir ihn schon Vorsichtig am Körper berühren und auch
das Halfter anlegen.
Nun war es an der Zeit die beiden auszuführen.
Auch hier waren sie keinesfalls wild, sondern eher zurückhaltend, gut war das die Reithalle nur ca. 2.Meter entfernt war und wir so ganz sicher mit den beiden ein paar Schritte gehen
konnten. Sie haben nie einen Fluchtversuch gestartet.
Nach ca. 2.Wochen früh am Morgen passierte folgendes:
Die Reitanlagen Besitzerin Susanne wollte die Pferde füttern und stellte geschockt fest, dass Sir Pegasus nicht in seinem Stall stand!
Die Boxentür war auf und das Pony war weg!
Da die Reitanlage direkt an einem schönen großen Wald gelegen ist, lag der Gedanke sehr nahe, dass das Pony geflüchtet ist...
Plötzlich bemerkte Susanne, dass die Tür zu den übrigen Stallungen auch auf stand,
sie ging hinein und fand den kleinen Sir Pegasus schlafend im Heu vor!
Er hatte Nachts seinen Riegel vor der Box gelöst und sich dann Zugang zu den
anderen Stallungen verschafft, sich voll gefuttert und dann ist er selig bei seiner neuen
„Herde“ eingeschlafen...
Susanne überlegte nun, wie sie dem noch nicht gezähmten Pony wohl ein Halfter anlegen
könnte um ihn wieder in seine Box zu bringen, noch war sie allein und musste das Pony irgendwie „einfangen“.
Da kam ihr die Idee mit Bändern einen Weg zu seinem Stall abzuspannen und ihn dann langsam und Vorsichtig dorthin zu treiben.
Sie hatte Erfolg und der Kleine Sir Pegasus hatte von diesem Tag an einen zusätzlichen Karabinerhaken vor seiner Box, damit er nicht mehr flüchten konnte!
Uns war von da an klar, dass er sein neues Heim akzeptiert hatte, denn er hätte auch in den Wald und damit wieder in die Freiheit laufen können.
So vergingen die ersten Tage und Wochen und wir konnten schon auf die Weide gehen mit Sir Pegasus und seinem Freund Croy.
Dann haben wir sie frei auf der Weide laufen lassen, wir dachten da Croy schon super zutraulich war, dass wir die beiden leicht wieder einfangen könnten...
Croy kam Abends bereitwillig zu seinen Besitzern gelaufen – Sir Pegasus dachte nicht im Traum daran ihm zu folgen!
Panik stieg in mir hoch, wie sollten wir ihn denn jetzt wieder in den Stall bekommen???
Alle Versuche ihn zu locken halfen nichts!
So haben wir uns an die Idee mit den Bändern erinnert und haben den Weg zum Stall abgesperrt und ihn dann hinein getrieben...
Leider ging das die ersten Monate so weiter, auch wenn er mittlerweile schon zutraulich war und auch schon das Hufe heben klappte und kleinere Spaziergänge im Wald viel Spaß machten, so wollte er Abends nicht in den Stall zurück.
Irgendwann zum Herbst hin klappte es dann und er kam an das Tor und wir konnten
ihn in seine Box führen.
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